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EA-Demonstrator

Visualisierung ihrer Unternehmensarchitektur

Informationen zum EA-Demonstrator

Die Gestaltung moderner Anwendungslandschaften von Unternehmen ist eine komplexe Aufgabe. Vergleichbar ist diese mit der Tätigkeit eines Stadtplaners, der Bebauungspläne, Flächennutzungspläne und Infrastrukturpläne erstellen muss, um eine gesteuerte Entwicklung der Stadt zu gewährleisten. Wie ein Stadtplaner bewährte Verfahren, Methoden und Werkzeuge nutzt, um seinen Beruf professionell auszuüben, so gib es auch für Unternehmensarchitekten Frameworks und Werkzeuge deren Anwendung eine gesteuerte Evolution der Unternehmensarchitektur unterstützt.

Der EA-Demonstrator soll aufzeigen, wie architektonische Zusammenhänge durch geeignete Visualisierungen schnell erfassbar gemacht werden können. Dazu bieten wir Ihnen die Möglichkeit Ihre Anwendungslandschaft mit unseren Karten darzustellen und zu analysieren. Wenn Sie Interesse an unserem Demonstrator haben, dann probieren Sie ihn doch einfach kostenlos aus und erleben Sie, wie transparent sich komplexe architektonische Abhängigkeiten darstellen lassen.

Die folgenden Kartentypen vermitteln ihnen einen ersten Eindruck:



Application Entity Overview - Karte

Ein Beispiel für eine Application Entity Overview - Karte (auch Entity-Karte) ist in der Abbildung dargestellt. Anhand dieses Diagrammtyps werden im Bereich des EAM Zusammenhänge zwischen Geschäftsobjekten und Anwendungen visualisiert. So lässt sich mit Hilfe der Karte erkennen, welche Geschäftsobjekte (Entitäten, Y-Achse) von welcher Anwendung (X-Achse) verarbeitet werden. Verwaltet eine Anwendung eine Entität, so findet sich im Schnittpunkt der entsprechenden Zeile bzw. Spalte ein graues Quadrat mit abgerundeten Ecken. Dieses graue Quadrat beinhaltet ein '+', falls die Anwendung stehts die aktuellsten Instanzen der Entität verwaltet, also das führende System für die Entität darstellt. Neben diesen Erkenntnissen bietet der Kartentyp des Weiteren die Möglichkeit, Datentransfers zu visualisieren. Die Pfeile zwischen den Zuordnungen zeigen auf, welche Systeme welche Geschäftsobjekte zu welchem Zielsystem transferieren, und ob dieser Transfer manuell (roter gestrichelter Pfeil) oder automatisiert (grüner durchgezogener Pfeil) ausgeführt wird. Einzelne Spalten und Zeilen können farblich hinterlegt werden, um den Fokus auf sie zu lenken. Eine farbliche Markierung der Zellen ist ebenfalls möglich.

Entity-Map

Application Interface Overview - Karte

Die in der folgenden Abbildung dargestellte Karte visualisiert die Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Anwendungssystemen. Wie oben beschrieben existieren zwischen Systemen Datentransfers: Objekte werden von einem System zu einem anderen übertragen. Die Application Interface Overview - Karte (AIO) zeigt auf, wie diese Datentransfers, die Schnittstellen zwischen den Anwendungen, realisiert wurden. Analog zur Application Entity Overview - Karte gibt die Farbe des Pfeils Auskunft darüber, ob die Transfers manuell oder automatisiert statt finden.
Zu den dargestellten Applikationen lassen sich sogenannte Attachments definieren. Sie bestehen aus kleinen Symbolen, die innerhalb des eine Applikation darstellenden Rechtecks abgebildet werden. Neben den Symbolen lässt sich ein kurzer Text einblenden. Diese Attachments können genutzt werden, um zusätzliche Information über eine Anwendung zu erhalten. Beispielsweise lässt sich der Ansprechpartner im Fehlerfall auf diese Weise zusammen mit der Anwendung abbilden.

AIO-Map

Application Interface Single - Karte

Auch der hier vorgestellte Diagrammtyp kann, analog zur Application Interface Overview - Karte, dazu genutzt werden, um Transparenz im Bereich der Anwendungsschnittstellen zu schaffen. Im Gegensatz zur AIO-Karte stellt die Application Interface Single - Karte (AIS) eine zentrale Anwendung (in der Mitte des Diagramms) mit allen ihren Schnittstellen (rund herum angeordnete Systeme) dar. Anhand des Diagramms lässt sich aufzeigen, welche Systeme Objekte zur zentralen Anwendung transferieren und welche Programme von ihr Objekte empfangen. So kann beispielsweise abgelesen werden, welche Anwendungen im Falle des Ausfalls der zentralen Anwendung möglicherweise nicht mehr korrekt arbeiten, da sie auf Informationen aus der zentralen Anwendung angewisen sind und diese nicht mehr erhalten. Die Darstellung nicht mit der zentralen Anwendung verbundener Systeme ist optional. In der Abbildung ist das System "App 8" nicht mit der zentralen Anwendung verbunden, aber troztdem dargestellt. Zur Visualisierung von zusätzlichen Informationen können auch auf dieser Karte Attachments verwendet werden.

AIS-Map

Cluster-Karte

Mithilfe der Cluster-Karten lassen sich die Zusammenhänge zwischen Geschäftsfeldern, Geschäftsprozessen und Anwendungssystemen darstellen. In der Abbildung ist ein Beispiel für eine Cluster-Karte zu sehen. Über die Unternehmensorganisation wird verdeutlicht welche Abteilung für welches Geschäftsfeld welche Systeme einsetzt.

Cluster-Map

Matrix-Karte

Analog zur Cluster-Karte können Matrix-Karten den Zusammenhang zwischen Geschäftsfeldern, Prozessen und Systemen abbilden. Dieser Kartentyp ist speziell für die Darstellung dreiwertiger Abhängigkeiten entworfen worden. Als Besonderheit ist bei der Matrix-Karte hervorzuheben, dass die Daten auf der X-Achse und der Y-Achse in einem hierarchischen Verhältnis zueinander stehen können. Diese Hierarchie wird durch die Matrix-Karte auf der Y- und X-Achse visualisiert. In der Abbildung findet sich hierfür ein Beispiel.

Matrix-Map

Process-Karte

Die Process-Karte ist ein Spezialfall der Matrix-Karte. Auf der X-Achse des Diagramms werden die darzustellenden Objekte als Prozesse visualisiert. Daher lassen sich mithilfe dieser Visualisierung sogenannte Prozessunterstützungskarten erstellen, die Abhängigkeiten zwischen Geschäftprozessen, Organisationseinheiten und Anwendungen aufzeigen. In der Abbildung ist ein Beispiel für eine Prozessunterstützungskarte dargestellt.

Process-Map

Bubble-Karte

Mit der Bubble-Karte lassen sich Diagramme in Form einer Portfolio Matrix erstellen. So kann ein einzelnes Datenobjekt in zwei Dimensionen analysiert werden. Das bekannteste Beispiel für eine Portfolio Matrix stellt das Marktanteils- und Marktwachstums- Diagramm der Boston Consulting Group (BCG) dar. Innerhalb des EAM wird diese Art der Visualisierung unter anderem dazu verwendet, das Projekt- und das Anwendungsportfolio eines Unternehmens zu analysieren. Die Abbildung stellt eine mögliche Verwendung dieses Diagramms dar.

Bubble-Map

Intervall-Karte

Intervall-Karten lassen sich im Bereich des EA-Managements dazu verwenden Zeitverläufe grafisch darzustellen. Durch diesen Kartentyp können beispielsweise Gantt-Diagramme oder Softwarelebenszyklen visualisiert werden. Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel für eine Intervallkarte.

intervall

Abhängigkeitsgraph

Mit einer Graph-Struktur wie sie in der folgenden Abbildung aufgeführt ist lassen sich Organisationseinheiten und ihre hierarchischen Besziehungen zueinander visualisieren. Es ist auch möglich so Abhängigkeiten von Prozessen zu Anwendungen zu Hardware-Komponenten zu veranschaulichen.

intervall

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